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Zitat: www.tips.at 07.04.2020 13:52 Uhr

"In der szenischen Lesung wird die Geschichte von Harry Merl, vom verfolgten jüdischen Kind zum Vater der Familientherapie in Österreich, erzählt. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.tips.at 07.04.2020 13:52 Uhr

Salzburg (OTS) - Nach nunmehr 3 Wochen intensiver Auseinandersetzung mit dem Coronavirus und der damit verbundenen Einschränkungen des Alltagslebens möchten wir als Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (ÖGKJP) unseren Beitrag leisten.

Die ersten Wochen nach einer derartigen Bedrohung sind in der Regel gekennzeichnet von Bewältigungsstrategien, um sich an die gegebenen Bedingungen anzupassen, mit der Angst umzugehen und auch mit den veränderten Lebensbedingungen zurechtzukommen. Gleichzeitig bringt eine derartige Umstellung viel Anregung und nötigt einen zu – teilweise sehr kreativen – Anpassungsmechanismen.

Nun, nach 3 Wochen wird deutlich, dass diese Einschränkungen des Alltagslebens weiter bestehen bleiben, um die Ausbreitung der Infektion weiter einzudämmen. Das heißt, dass es ab jetzt nicht um eine akute Anpassung an schwierige Bedingungen geht, sondern um eine längerfristige Adaptation des Lebens an diese Bedingungen. Aus der wissenschaftlichen Fachliteratur wissen wir, dass diese Prozesse mit der Bewältigung von sehr viel Angst einhergehen, und dass diese Situationen traumatisierend sein können. Zudem können diese Prozesse und Situationen vor allem durch die große Enge in den Familien zu massiven Spannungen innerhalb der Familiensysteme und Wohngemeinschaften führen. Auch Fremdaggressionen gegen Polizistinnen und Polizisten oder andere, die Einschränkungen kontrollierenden Personen, sind denkbar.

Wie damit umgehen?

Wir schlagen Ihnen drei wesentliche Orientierungen vor:

1. Die Zeit danach – Zukunftsorientierung: Wir Menschen sind besonders gut motivierbar, wenn am Ende einer Durststrecke – beispielsweise im Zusammenhang mit einer schwierigen Arbeitsperiode – eine Aussicht auf Besserung, eine Aussicht auf ein besseres Leben gegeben ist. Unsere Anregung: Entwickeln Sie daher für sich und für Ihre Familie Vorstellungen davon, wie Ihr Leben in 4 oder in 8 bis 12 Wochen aussehen könnte. Welche Möglichkeiten ...
Quelle: OTS0157, 7. April 2020, 17:26

Therapieplätze waren schon vor der Krise rar, der Bedarf wird weiter steigen. SOS-Kinderdorf ist für psychisch belastete junge Menschen da.

Wien (OTS) - Am 7. April ist Tag der Gesundheit. Diese ist mehr denn je gefährdet. COVID-19 hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf am Virus Erkrankte, sondern auch auf Menschen, die bereits vor der Krise an psychischen Belastungen litten – darunter viele Kinder und Jugendliche. Österreichweit fehlten bereits vor der Corona-Krise ca. 70.000 kassenfinanzierte Therapieplätze für Kinder. In manchen Bundesländern gibt es nach wie vor keinen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Kassenvertrag. ExpertInnen gehen davon aus, dass die aktuelle Situation die Lage noch verschärfen wird.

„Gewohnte Routinen und persönliche Kontakte fehlen, das ununterbrochene Zusammenleben auf oft engem Raum lässt familiäre Spannungen steigen – und noch ist kein Ende dieser Situation in Sicht. Für vorbelastete Kinder und Jugendliche bedeutet das einen enormen psychischen Druck, der schlimmer wird, je länger die Situation dauert“, so Christoph Schneidergruber, Leiter des Hermann-Gmeiner-Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie von SOS-Kinderdorf in Kärnten.

Stütze in der Krise

SOS-Kinderdorf ist mit seinen psychotherapeutischen Angeboten auch in dieser schwierigen Zeit für Kinder und Jugendliche da. Die beiden Ambulatorien für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien und Moosburg betreuen ihre jungen Patientinnen und Patienten weiter und bieten derzeit vor allem telefonische Therapiegespräche etwa im Bereich Psycho- und Ergotherapie oder Logopädie an. Da sich viele Telefonate um die familiäre Situation drehen, sind die TherapeutInnen vermehrt auch mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen im Kontakt und versuchen, gemeinsam gute Wege durch die Krise zu finden.

Die Betreuung ohne persönlichen Kontakt ist eine Herausforderung. „Aber besonders jetzt braucht es uns umso mehr. Die Patientinnen und Patienten leiden unter ...
Quelle: OTS0011, 5. April 2020, 10:05

"Wien – Unter der Leitung von Dr. Georg Psota, Chefarzt der Psychosozialen Dienste in Wien richtet die Stadt Wien einen psychosozialen Krisenstab ein. Ein Team aus Fachärztinnen und Fachärzten der Psychiatrie, Neurologie, sowie Psychologinnen und Psychologen beraten über die psychosoziale Unterstützung für die Bevölkerung in der aktuellen Ausnahmesituation. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.at Rathauskorrespondenz, Magistrat der Stadt Wien, MA53 - Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien 02.04.2020

Zitat: https://www.derstandard.at 30. März 2020, 12:40

"Vertragsärzte sind zur Behandlung aller Versicherten jener Kassen, mit denen ein Vertrag besteht, verpflichtet. Bei Corona-Fällen ist dies nicht immer der Fall [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.derstandard.at 30. März 2020, 12:40

"[...] Zum vielfältigen Angebot gehören insbesondere die Telefonseelsorge, die psychosozialen Beratungsstellen der verschiedensten Organisationen und Einrichtungen, das Kriseninterventionsteam (KIT) und die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die sozialpsychiatrischen Dienste, die Selbsthilfegruppen und nicht zuletzt auch die niedergelassenen selbständigen Psychologinnen und Psychologen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 29.03.2020

Zitat: https://www.derstandard.at 26. März 2020, 06:00

"Die soziale Isolation und das Aussetzen von Routinen währen der Corona-Krise bedeuten für psychisch kranke und instabile Personen einen besonderen Einschnitt [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: https://www.derstandard.at 26. März 2020, 06:00

"Telefon-Seelsorge und psychosoziale Betreuung für Salzburgerinnen und Salzburger

(LK) Das Corona-Virus kann nicht nur schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen haben sowie für soziale Einschränkungen sorgen, sondern ist auch für viele Menschen eine hohe psychische Belastung. Viele Beratungseinrichtungen müssen auch in den nächsten Wochen aufgrund von Präventionsmaßnahmen geschlossen bleiben. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 21. März 2020

"Psychologische Dienste und Hotlines als Anlaufstellen für besorgte Menschen

Bregenz (VLK) – Je länger die Coronakrise dauert, desto mehr kann sie auch zu einer seelischen Belastung werden. Für Menschen, die in der gegenwärtigen schwierigen Situation mit ihrer Besorgnis und Verunsicherung zu kämpfen haben, gibt es in Vorarlberg eine Reihe von psychologischen Diensten und Hotlines, die mit Rat und Hilfe zur Verfügung stehen. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Landespressestelle Vorarlberg presse@vorarlberg.at 20.03.2020

Stellungnahme der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP)

Wien (OTS) - Die Bilder und Berichte, die uns aus den Flüchtlingslagern an der EU-Grenze und in Griechenland erreichen, sowie die Informationen, die von NGOs wie „Ärzte ohne Grenzen“ zur Verfügung gestellt werden, zeigen die dramatische Lage, in der sich derzeit viele Minderjährige befinden. Im Flüchtlingscamp Moria sind, wie die Korrespondentin Adelheid Wölfl Ende 2019 in Der Standard berichtete, 42% der Geflüchteten minderjährig. Wenngleich die deutsche Bundesregierung am 09.03.2020 einen Beschluss zur Aufnahme eines Kontingents von geflüchteten Minderjährigen gefasst hat, ist diesbezüglich seitens der österreichischen Bundesregierung noch keine Zusage erfolgt, sieht man von den als „Privatmeinung“ deklarierten Äußerungen einiger Spitzenpolitikerinnen und -politiker ab.

Wie die vorhandene Literatur zeigt, findet sich eine Häufung psychischer Erkrankungen bei geflüchteten Minderjährigen. Viele von ihnen haben vor oder auch während der Flucht traumatische Erfahrungen gemacht. Viele von ihnen sind ohne Begleitung von Erwachsenen geflüchtet und schutzlos ihrer Umgebung ausgesetzt.

Die UN Kinderrechtskonvention, die noch im vergangenen Jahr ob ihres 30-jährigen Bestehens breit gewürdigt wurde, scheint vergessen. Sonst müsste evident sein, dass als unterzeichnender Staat Kindern „in größtmöglichem Umfang das Überleben und die Entwicklung“ gewährleistet werden müsste (Artikel 6). Zudem wird auf Artikel 22 verwiesen, wonach sichergestellt werden muss „dass ein Kind, das die Rechtsstellung eines Flüchtlings begehrt oder nach Maßgabe der anzuwendenden Regeln und Verfahren des Völkerrechts oder des innerstaatlichen Rechts als Flüchtling angesehen wird, angemessenen Schutz und humanitäre Hilfe bei der Wahrnehmung der Rechte erhält“.

Seit der in den Jahren 2015 und 2016 stattgefundenen Fluchtbewegung, die auch viele minderjährige ...
Quelle: OTS0160, 12. März 2020, 14:31

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