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Wien (OTS) - Soziale Ausgrenzung in virtuellen Welten gewinnt in Zeiten von realitätsnahen Computerspielen und der steigenden Beliebtheit sozialer Netzwerke immer mehr gesellschaftliche Bedeutung, wie auch zunehmend Fälle von „Cybermobbing“ zeigen. Besonders die Auswirkungen von sozialer Ausgrenzung in der digitalen Welt auf das Sozialverhalten in der Realität wurden bislang jedoch wenig untersucht, am wenigsten noch unter Einbezug neuester Entwicklungen wie den Virtuellen-Realitäts-(VR)-Brillen. Anna Felnhofer von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien und Oswald Kothgassner von der Abteilung für Klinische Psychologie und der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des AKH Wien konnten nun zeigen, dass der Ausschluss aus einer virtuellen Gruppe deutliche negative Auswirkungen auf die Hilfsbereitschaft und die soziale Distanz in der realen Welt hat.

Das Experiment wurde mit dem sogenannten Cyberball-Paradigma durchgeführt, einem in die virtuelle Realität übertragenen Ballspiel, bei dem eine Versuchsperson ohne einen für sie erkennbaren Grund von den anderen BallspielerInnen ausgeschlossen wird. In vorangegangenen Studien konnten Felnhofer und Kothgassner bereits zeigen, dass Kränkungen und Ausgrenzung in virtuellen Umgebungen dieselben Emotionen auslösen und ähnliche körperliche Reaktionen bedingen wie in der Realität. „Wenn die Testperson vom Ballspiel ausgeschlossen wurde bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr mitspielen durfte, wurden die gleichen physiologischen Prozesse gestartet wie im normalen Leben. Cortisol wurde vermehrt ausgeschüttet, der Herzschlag wurde schneller, der oder die Betroffene war betrübt und zog sich zurück“, erklären die StudienautorInnen.

Bedrohung der menschlichen Grundbedürfnisse

In der aktuellen Studie wurde erneut das Cyberball-Paradigma mittels einer VR-Brille 45 jungen Erwachsenen (23 Frauen und 22 Männern) vorgegeben. Mit der sozialen Ausgrenzung wurden die vier ...
Quelle: OTS0012, 16. Feb. 2017, 08:29

Zitat www.wienerzeitung.at vom 06.02.2017, 10:36 Uhr:

"Zürich. Die Behandlung einer Sozialen Angststörung durch Psychotherapie zeigt Wirkung im Gehirn, berichten Schweizer Wissenschafter aus Zürich. Durch eine zehnwöchige Therapie normalisierten sich demnach Hirnstrukturen, die für Regulierung und Verarbeitung von Emotionen zuständig sind. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.wienerzeitung.at vom 06.02.2017, 10:36 Uhr

Zitat www.derstandard.at 2. Februar 2017, 13:28:

"Laut einer Studie ist eine spezifische Psychotherapie zur Behandlung chronischer Depressionen einer unspezifischen unterstützenden Psychotherapie überlegen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.derstandard.at, 2.2.2017

Zitat www.tt.com, 2.2.2017:

"Die Ergebnisse einer groß angelegten Innsbrucker Klinikstudie sind alarmierend: Jeder vierte Patient lebt in einer Gewaltbeziehung. Die Betroffenen sind Frauen und Männer. [...]"

Den gesamten Artikel der Tiroler Tageszeitung finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 2.02.2017

"Früher war alles später. Und heute gilt: Schneller, höher, weiter - obwohl wir uns alle nach Entschleunigung, Tiefe und Nähe sehnen. Der Arzt, Neurowissenschaftler und Bestsellerautor Manfred Spitzer blickt in diesem Buch auf unterschiedliche (Fehl-)Entwicklungen, die unser alltägliches Leben betreffen. Er stellt die Fragen von morgen, mit denen wir uns heute beschäftigen sollten: Müssen wir lernen, Maschinen zu vertrauen, selbst wenn sie uns umbringen? Ändern sich unsere Beziehungen durch digitale Medien? Werden bald Roboter für uns arbeiten und bald danach wir für sie? Wie stets beleuchtet Spitzer psychologische, neurobiologische und gesellschaftliche Sachverhalte mithilfe neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. [...]"

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Krammerbuch Newsletter 25. Jänner 2017

"Der verantwortungsvolle Umgang mit Psychopharmaka will gelernt sein! Die komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe des Bestsellers von Asmus Finzen gibt Ärzten und Nichtmedizinern ein alternatives Nachschlagewerk zu Psychopharmaka an die Hand, das sich an Krankheitsverläufen und nicht am Medikament orientiert. Stefan Weinmann und Harald Scherk haben den Fachbuch-Klassiker komplett überarbeitet und auf den Stand der aktuellen Forschung und evidenzbasierten Praxis gebracht. [...]"

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Krammerbuch Newsletter 25. Jänner 2017

Zitat www.nachrichten.at 25.1.2017:

"Schreckliche Ereignisse hinterlassen oft tiefe Spuren in der Seele. Viel Verständnis und eine Therapie können den Weg in ein normales Leben weisen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.nachrichten.at 25.1.2017

Zitat www.derstandard.at 23.1.2017, 9:00:

"Peter-André Alt spürt in seiner Freud-Biografie der Frage nach, wie der Psychoanalytiker aus Patientengesprächen und Selbstanalysen ein folgenreiches Wissen vom Menschen gewann. [...]"

Das gesamte Interview und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: www.derstandard.at 23.1.2017

Zitat www.derstandard.at 15. Jänner 2017, 15:27:

"Willig werden Tag und Nacht den skrupellosesten Schlafräubern die Türen geöffnet. Schlafstörungen nehmen zu, und damit die Folgekrankheiten. [...]" ...
Quelle: www.derstandard.at 15. Jänner 2017

" Bundeskanzler Kern präsentierte seine Pläne, die Rücklagen der Krankenkassen aufzulösen. Die Ärztekammer begrüßt dieses Vorhaben und fordert, das Geld für den Ausbau von Patientenleistungen zu verwenden anstatt Rücklagen von mittlerweile drei Milliarden Euro anzusammeln.

Dem stimmt der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) zu und fühlt sich in seinen langjährigen Forderungen nach notwendiger PatientInnenbetreuung psychisch Erkrankter bestätigt. Seit Jahren fordert der ÖBVP von den Sozialversicherungen die Anhebung des Kostenzuschusses für Psychotherapie von 21, 80 Euro auf 40 Euro pro Therapieeinheit. Dieser aktuelle Zuschuss der Gebietskrankenkassen wurde seit 25 Jahren weder angehoben noch wertangepasst.

Bei einer Rücklagensumme von drei Milliarden Euro hat der ÖBVP kein Verständnis für die Argumente der Krankenkassen, dass kein Geld für Psychotherapie vorhanden sei. Die seelisch erkrankten Versicherten haben einen Anspruch auf Therapie und die Krankenkassen haben die Verpflichtung, im Krankheitsfall die entsprechenden Therapien zu ermöglichen.

Die Befürchtung der Krankenkassen, Tarife könnten aufgrund einer Zuschusserhöhung angehoben werden und PatientInnen hätten somit ohnedies nichts davon, hat sich nicht bestätigt, denn tatsächlich ist es so, dass zuletzt drei Krankenkassen - BVA, VAEB und SVB - die Zuschüsse für Psychotherapie auf bis zu 50 Euro erhöht haben, die Psychotherapie-Tarife dennoch gleich geblieben sind.

Daher fordert der ÖBVP zumindest die längst fällige Zuschusserhöhung auf 40 Euro, um die Benachteiligung psychisch Erkrankter und die Ungleichbehandlung der Versicherten - alle zahlen, aber nur wenige bekommen Psychotherapie auf Kassenkosten – aufzuheben.
Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie
Mag.a Barbara Zsivkovits, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/512 70 90
oebvp.zsivkovits@psychotherapie.at
www.psychotherapie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG ...
Quelle: OTS0004, 13. Jan. 2017, 08:02

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