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Veranstaltung:

Fortbildungsreihe Chronische Dissoziation der Persönlichkeit: Diagnose und Behandlung – Modul 8

Art:
Seminar
Freie Plätze:
Datum:
03.05.2019 Freitag 09:30 bis 17:00
bis
04.05.2019 Samstag 09:30 bis 17:00
Ort:
Don Bosco Haus
Sankt-Veit-Gasse 25
1130 - Wien
Wien
Österreich

Zimmer bei Bedarf selbst reservieren
Inhalt:
Die Aufbaumodule 5-8 richten sich v.a.an KollegInnen, die bereits an den Basismodulen 1-4 zur traumabezogenen Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit teilgenommen haben und ihr Können in der Behandlung chronisch- komplex traumatisierter PatientInnen weiter ausbauen wollen.

Der Schwerpunkt der Aufbaureihe liegt in der Diskussion und dem Einüben klinischer Fertigkeiten und Interventionen, die sich sowohl aus der Theorie der Strukturellen Dissoziation ergeben, als auch aus der von Janet entwickelten Psychologie der Aktionen, wie es in dem Buch „Das verfolgte Selbst – Strukturelle Dissoziation und die Behandlung chronischer Traumatisierung“ von Onno van der Hart, Ellert Nijenuis und Kathy Steele (Junfermann, 2008) beschrieben wird. Die Inhalte des Buches sind Grundlage für diesen Kurs. Die TeilnehmerInnen können eigene schwierige klinische Fälle vorstellen, um auf dem Hintergrund lebensgeschichtlicher, funktioneller und holistischer Analysen einen detaillierten Behandlungsplan zu erstellen und spezifische Interventionen zu entwickeln und geschickt vorzubereiten. Für die Zeit zwischen den Seminarwochenenden sollen Intervisionsgruppen eingerichtet werden, in denen mit Hilfe von Rollenspielen das Verständnis für dissoziative PatientInnen verbessert werden kann.

Neben den Falldiskussionen werden die vier Module jeweils einen eigenen Schwerpunkt haben.

Schwerpunkt des achten und letzten Moduls ist die Übertragung und Gegenübertragung. Die TeilnehmerInnen werden dazu eingeladen, ihre eigenen Reaktionen auf ihre verschiedenen PatientInnen im Sinne der Aktionspsychologie zu analysieren. Hierbei wird deutlich werden, dass Gegenübertragungsreaktionen als Ersatzhandlungen verstanden werden können, die für adaptiveres aber anspruchsvolleres klinisches Verhalten eingesetzt werden. Generell gesehen entstehen Gegenübertragungsaktionen, wenn die Handlungen der/des PatientIn das Verteidigungssystem des/der TherapeutIn ans Tageslicht bringen und damit die TherapeutIn die Fähigkeit verliert, integrativ und therapeutisch zu handeln. Es werden Möglichkeiten erörtert und erprobt, solche verständlichen aber ineffektiven Aktionen aufzufinden, damit umzugehen und sie zu bewältigen.
Fortbildungsformat:

Das Seminar umfasst 8 Module in Einheiten zu je zwei Tagen.

Der Fokus der Fortbildung liegt auf der Behandlung dissoziativer Störungen. Methodisch wird sie sowohl Vorträge wie auch Rollenspiele, Video-Sequenzen, praktischen Übungen, Diskussionen und Hausübungen beinhalten.

Die Seminarsprache ist Deutsch.
Zielgruppe:

PsychotherapeutInnen
ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom
Klinische PsychologInnen (benötigen 80 Stunden Selbsterfahrung in anerkannten Psychotherapiemethoden)
MusiktherapeutInnen in eigenverantwortlicher Ausführung
ReferentInnen:
Nijenhuis Ellert R.S., PhD
Anmeldung:
Telefon: (01) 892 03 92 (01) 892 03 92
Fax: (01) 892 03 92 13 (01) 892 03 92 13
email: office@zap-wien.at
Homepage www.zap-wien.at/events/2019-05-03-fortbi...
Anmeldung bei:Mag. Béatrice Strock
Kosten:
€420,00 (inkl. MwSt.)
Veranstalter:
ZAP Wien
Zentrum für angewandte Psychotraumatologie

1140 Wien, Penzinger Straße 52/7Karte
Tel & Fax: (01) 892 03 92Tel & Fax: (01) 892 03 92
Fax: (01) 892 03 92 13Fax: (01) 892 03 92 13
office@zap-wien.at
www.zap-wien.at






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