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Veranstaltung:

Die Vermessung des Homo Digitalis


Wie sich der Dauerkonsum von Medien auf unser Gehirn auswirkt

In diesem Vortrag werden aus unterschiedlichen Perspektiven die Auswirkungen des Medienkonsums beleuchtet und Zusammenhänge erläutert.
Art:
Vortrag
Freie Plätze:
Freie Plätze
Datum:
29.11.2019 Freitag 18:30 bis 20:30
Ort:
Tagungs- und Bildungszentrum EUROPAHAUS
Linzerstraße 429
1140 - Wien
Wien
Österreich
Inhalt:
Smartphone, Internet und digitale Welten bestimmen unseren privaten als auch beruflichen Alltag. Zweifelsohne haben uns die neuen technischen Möglichkeiten produktiver gemacht und in vielen Bereichen den Alltag erleichtert. Immer mehr Menschen kommen aber mittlerweile an einem Punkt an, wo „gefühlt“ das Zuviel an Digital erreicht ist (und die Produktivität auch kippen kann). Dies ist Grund genug, sich wissenschaftlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Unter Verwendung moderner Methoden der Hirnforschung wird der Frage nachgegangen, ob eine Übernutzung von digitalen Inhalten tatsächlich (gesundheits-)schädlich ist. Zusätzlich wird auch aus einer psychologischen Perspektive beleuchtet, ob es Gruppen von Menschen gibt, die besonders anfällig für eine Übernutzung von digitalen Inhalten sind. Dabei wird auch auf den exzessiven Konsum unterschiedlicher Online-Kanäle eingegangen. Zusammenhänge zwischen Übernutzung digitaler Medien und ADHS/Depression werden genauso erläutert wie Zusammenhänge zwischen „Internet- und Smartphonesucht“ und Persönlichkeitseigenschaften. Schließlich werden Zahlen von einer der größten Smartphone-Studien in Deutschland mit Hilfe von psychoinformatischen Methoden über das aktuelle Nutzungsverhalten präsentiert. Da digitale Welten uns durch ein hohes E-Mailaufkommen und Ähnliches auch in Schule und Beruf stressen können, wird zusätzlich das Flow-Konzept im Kontext von zahlreichen täglichen Unterbrechungen am Arbeitsplatz bemüht. Zum Schluss des Vortrags werden Anregungen gegeben, wie wir von einem Zuviel an Digital wegkommen, um wieder Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben zu finden. Im Fokus des Vortrags steht übrigens auch die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in einem digitalen Zeitalter.

Zur Person: Prof. Dr. Christian Montag ist Heisenberg-Professor für Molekulare Psychologie an der Universität Ulm sowie Visiting Professor an der UESTC in Chengdu/China. Zuvor hat er in Gießen Psychologie studiert und danach an der Universität Bonn promoviert und habilitiert. Neben den biologischen Grundlagen der Persönlichkeit erforscht Christian Montag mit modernen wissenschaftlichen Methoden, wie sich ein Zuviel an Digital auf uns Menschen und unsere Gesellschaft auswirkt. Außerdem forscht er im Bereich der Neuroökonomik und Psychoinformatik. Christian Montag ist Autor von zahlreichen Artikeln in renommierten internationalen Fachzeitschriften.

Im Jahr 2016 ist sein erstes populärwissenschaftliches Buch „Persönlichkeit“ erschienen, welches er auch auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt hat. In 2018 ist sein letztes Buch „Homo Digitalis“ erschienen.

Weitere Informationen auf www.christianmontag.de; Twitter: @ChrisMontag77

FORTBILDUNG der Fachsektion Psychodrama im ÖAGG, Praxis 1, Institut Netzwerk3 Für Ärzte 3 DFP Punkte anrechenbar
ReferentInnen:
Montag Christian, Prof. Dr.
Anmeldung:
www.netzwerk3.at
über Institut Netzwerk3
Kosten:
€ 80,00, € 70,00 StudentInnen,
Frühbucher-BONUS bis 30. Sept. 2019 € 75,00, € 65,00 StudentInnen
Veranstalter:
FS-PD
ÖAGG - Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel
Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik

1080 Wien, Lenaugasse 3/2/8Karte
Tel & Fax: (01) 255 99 88Tel & Fax: (01) 255 99 88
psychodrama@oeagg.at
www.psychodrama-beratung.at






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